Schadenersatzrecht, Ärztehaftung

Schadenersatzrecht

Das Schadenersatzrecht ist ein vielfältiges und komplexes Rechtsgebiet. Verschuldenshaftung, Gefährdungshaftung, Produkthaftung sind nur einige der Teilbereiche, die den Ersatz eines eingetretenen Schadens durch einen anderen regeln. 

Wir begleiten Sie von der ersten Sachverhaltsaufnahme bis zur vollständigen und abschließenden Regulierung ihres Schadens, führen die Verhandlungen mit Schädigern und Rechtsschutzversicherungen für Sie und sorgen dafür, dass sie im Schadensfall zu ihrem Recht kommen.

Im Regelfall hat der Schädiger auch die auflaufenden Rechtsanwaltskosten zu ersetzen; es ist ihr Recht, sich im Schadensfall einer fachkundigen Vertretung in Form eines Rechtsanwaltes zu bedienen.

Ärztehaftung

Österreich verfügt über ein hervorragendes Gesundheitssystem. Die medizinische Ausbildung befindet sich auf hohem Niveau, die Einrichtungen des Gesundheitssystems stehen allen zur Verfügung, die Pflege in den Krankenhäusern ist in der Regel vorbildlich.

Die Tätigkeit des Arztes ist aber naturgemäß gefahrengeneigt. Fehler in der Heilbehandlung wirken sich leider unmittelbar auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aus. Viele Menschen scheuen in diesem Fall die Auseinandersetzung und fürchten die „kollegiale Solidarität“ der Sachverständigen. Diese Furcht ist unbegründet. Wir begleiten Sie auf allen Stufen der Rechtsdurchsetzung, klären unter Einbeziehung von Sachverständigen ab, ob überhaupt ein Kunstfehler vorliegt, führen die Verhandlungen mit den Rechtsschutzversicherungen und setzen ihre Interessen notfalls auch vor Gericht durch. Es muss aber nicht unbedingt ein Kunstfehler vorliegen, um zu einem Schadenersatz zu gelangen. Wurden sie vom behandelnden Arzt nicht ausreichend über die mit einem Eingriff verbundenen Risiken aufgeklärt, führt schon dies unter Umständen zur Haftung und zur Schadenersatzpflicht. Die Rechtsprechung ist hier sehr streng: Jeder ärztliche Eingriff am Körper ist grundsätzlich eine Körperverletzung, die nur aufgrund ihrer Einwilligung gerechtfertigt ist. Ohne ausreichende Aufklärung können Sie aber diese Einwilligung nicht wirksam erteilen.